Cluster Mechatronik & Automation

News

21.08.2019

Auf dem Marktplatz für Innovationen

Am 25. und 26. September findet in Cham das 13. Internationale Forum Mechatronik statt.

Ein Marktplatz lebt von Kommunikation und Interaktion – und seinem Warenangebot. Aber stellen wir uns mal vor, dass statt des üblichen Angebots an Obst, Gemüse und Co. Innovationen in Mechatronik und Automation feilgeboten würden? Dann sind wir mittendrin im jährlich stattfindenden Internationalen Forum Mechatronik.

Im Herbst 2019 kommt es nach Ostbayern – genauer: nach Cham. Der etablierte Jahreskongress ist der europäische Marktplatz zur technologischen Präsentation und Diskussion für Wirtschaft und Wissenschaft, zur Anbahnung neuer Partnerschaften und zur Steigerung der Innovationsdynamik in den beteiligten Wirtschaftsräumen Österreich, Schweiz, Italien und Deutschland und erstmals auch Tschechien. Zum Internationalen Forum Mechatronik treffen sich Unternehmer, Start-ups, Wissenschaftler und Netzwerkexperten, um sich über die Herausforderungen für die Mechatronik und ihre Rolle in der Digitalisierung der Produktion auszutauschen.


Mechatronik ist und bleibt die Schlüsseltechnologie für die Produktion der Zukunft. Sie bietet als Querschnittstechnologie die Voraussetzung zur Umsetzung aller Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen. Der Einsatz cyberphysischer Systeme bietet viele Vorteile, wie intelligente Prozessteuerung oder die Früherkennung anstehender Produktionsausfälle. Entscheidend ist die gewinnbringende Nutzung dieser komplexen Systeme als Service der Zukunft.

Seit 2005 findet das Forum in Rotation zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Rund 2.000 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung waren seitdem Teil davon, über 400 Keynotes und Fachvorträge durften sie hören und mehr als 600 Unternehmen aus der DACH-Region haben sich dem Netzwerk bereits angeschlossen.

Die Partner im Internationalen Forum Mechatronik sind namhafte Netzwerke: Cluster Mechatronik & Automation (Bayern), Mechatronik-Cluster (Ober- und Niederösterreich), Verein Swiss Mechatronics (Schweiz), Kompetenznetzwerk Mechatronik in Ostbayern (Bayern), Standortagentur Tirol bzw. Cluster Mechatronik (Tirol).

Sie alle erwartet am 25. und 26. September in der neuen Chamer Stadthalle ein prall gefülltes Programm. Das Team des ostbayerischen Mechatronik-Netzwerks, das dieses Programm auf die Beine gestellt hat, freut sich auf die vielen Highlights: „Wir erwarten bis zu 300 Besucher und haben dafür viele renommierte Keynote-Speaker  gewinnen können. Die Teilnehmer haben eine ganze Reihe an Möglichkeiten sich auszutauschen – zum Beispiel auf einer Exkursion zu einem der Best-Practice Unternehmen, dem gemeinsamen Bayerisch-Böhmischen Abendevent oder der B2B-Kooperationsbörse, die von der Europaregion Donau-Moldau organisiert wird“, so Organisator Michael Zankl (Regierung der Oberpfalz).

Forum – auch für Start-Ups
Am Internationalen Forum Mechatronik treffen sich aber nicht nur Unternehmer, Wissenschaftler und Netzwerkexperten: Auch Start-ups finden hier ihren Platz. Sandra Wanninger betreut diesen Bereich und sagt: „Die Start-ups haben Gelegenheit, sich selbst, ihr Unternehmen und ihre Geschäftsidee in zweiminütigen Pitches zu präsentieren – und dabei mit etwas Glück potentielle Investoren und Entwicklungspartner oder etablierte Unternehmen von ihrer innovativen Lösung zu überzeugen.“ Möglich ist das Ganze auch durch zahlreiche Sponsoren, die die Innovationskraft des Forums erkannt haben und sich daher gerne beteiligen.

Michael Zankl sieht auch einen enormen Mehrwert für die regionalen Unternehmen: „Das Forum mit seinem Veranstaltungsort Cham ist für ostbayerische Firmen eine ideale Informations- und Netzwerkplattform für praxisnahes Expertenwissen. Nirgends kann man leichter neue Kontakte zu potentiellen Kunden, Dienstleistern oder Kooperationspartnern knüpfen als in einem professionellen Tagungsumfeld und im Vier-Augen-Gespräch.“
Alle Aussteller haben die Gelegenheit, sich und ihre Produkte oder Dienstleistungen zu Industrie 4.0, vernetzte Produktion (IoT), Digitalisierung und der Mechatronik den Teilnehmern, Referenten und Partnern zu präsentieren. Richard Brunner, Mitorganisator von der regionalen IHK weiß: „So ein Stand bietet die Möglichkeit, bestehende Kontakte zu vertiefen, neue Leads zu Entwicklungspartnern zu generieren und sich mit Entscheidern auszutauschen.“

Die Mechatronik Community aller Veranstaltungspartner umfasst mehr als 800 Unternehmen: Deshalb ist das Internationale Forum Mechatronik seit mehr als 14 Jahren die etablierte, branchenübergreifende Plattform, die jährlich neue Impulse zur strategischen Weiterentwicklung gibt – und sich selbst immer wieder neu erfindet. Und das ist etwas, das ein klassischer Marktplatz eben nicht kann.

 

Auf einen Blick

Das Internationale Forum Mechatronik | Datum: 25. und 26. September 2019 | Ort: Stadthalle Cham

 

Highlights
» professionelles Tagungsumfeld
» renommierte Keynote-Speaker
» Austausch mit 200-300 Entscheidern und Experten
» professionelle B2B-Kooperationsbörse
» Exkursionen zu Best-Practice Unternehmen
» Bayerisch-Böhmischer Abend zum Networken
» viele Best Practice Beispiele aus der digitalen Produktion
» begleitende Fachausstellung

 

Info und Anmeldung unter: 09971 / 78-436, wirtschaft@lra.landkreis-cham.de, www.mc-netz.de/forum2019

 

Keynote-Speaker

Jörg Recklies,

Vice President Infineon, General Manager Site Regensburg

Der globale Wettbewerb zwingt uns zur effizienteren Produktion mit hoher Stabilität und sehr guter Lieferperformance. Nur mit Maschinen, die Unmengen von Daten nutzen und wiederkehrend präzise arbeiten, kann dieses hohe Level an Qualität und Liefertreue erreicht werden. Die Arbeitswelt wird sich stark verändern – die Möglichkeiten der neuen Technologien und die Arbeitsweise der Mitarbeiter müssen zusammengeführt werden. Leider ist Deutschland dabei, sich im globalen Vergleich abhängen zu lassen. Bei der digitalen Infrastruktur muss einiges getan werden, um gegenüber anderen Ländern aufzuholen.


Manuel Brunner,
Leiter Center of Excellence for Smart Production

Mixed Reality (und verwandte Technologien) ermöglichen das Eintauchen in faszinierende digitale Welten. Beide Technologien haben sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt und bergen auch im industriellen Umfeld großes Potenzial. Die Anwendungsgebiete reichen von Prototyping über Design Reviews bis hin zu Simulationen, Training und zielgerichteter Assistenz in Montage und Instandhaltung. Der Vortrag bietet einen realen Einblick in aktuelle Forschungstätigkeiten und hilft Ihnen, das Potenzial innovativer Visualisierungstechnologien einzuschätzen.

Alois Mahr,
Director Global Engineering, Zollner Elektronik AG

Die Digitalisierung in der Elektronikproduktion hat  zugenommen. Einer der Treiber war die Rückverfolgbarkeit (Traceability).  Aufgrund steigender Anforderungen muss sich das Product Lifecycle Management (PLM) an diese Aufgabenstellung anpassen. Gemeint ist die Durchgängigkeit mit „End to End-Prozessen“.   Softwarelösungen, die miteinander kommunizieren liefern Antworten auf diese Herausforderungen. Damit PLM-Prozesse von den Daten aus der Produktion profitieren können muss der Brückenschlag zur MES-Welt hergestellt werden. 

 

Paul Mairl,
Chief Digital Officer, GKN Powder Metallurgy

Digitalisierung geht weit über den Einsatz von neuen Technologien hinaus und erfordert ein komplettes Umdenken und eine Neues Gestalten der Business Prozesse als auch kompletter Geschäftsmodelle. Davon getrieben müssen auch Organisationsmodelle neu gedacht werden und innovativ umgestaltet werden, neue Talente und Fähigkeiten gefördert und entwickelt werden.

Wie stellt man sich diesen Herausforderungen und wie schafft man es, dass auch jeder Mitarbeiter diesem Wandel stellt?

 

Steven Heckler,
Referent Cybersicherheit, Plattformökonomie und internationale Digitalpolitik, Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.  (BDI)

 

Egal ob Ein- und Verkaufsprozesse, Supply-Chain-Management oder Datenanalyse von Maschinen und Anlagen – digitale Plattformen sind längst kein reines B2C-Phänomen mehr. Im Industriekontext gewinnen teils hochgradig sektoral-spezialisierte deutsche digitale B2B-Plattformen zunehmend an Bedeutung. Zahlreiche deutsche Unternehmen und Start-Ups bieten innovative Plattformkonzepte an, die im Industriekontext auch für KMUs die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse vereinfachen können. Der Einsatz von B2B-Plattformen ermöglicht es Unternehmen (1) ganz neue digitale Dienstleistungen und Geschäftsmodelle anzubieten und (2) Transaktionskosten bei Beschaffungsprozessen, der Auswertung von Unternehmensdaten und entlang der Lieferkette signifikant zu senken.


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