Cluster Mechatronik & Automation

News

20.08.2019

Einen Cobot selbst programmieren und das Ergebnis sehen

Der Clusterworkshop bei German Robotics machte dies möglich

Eine Einschätzung der Möglichkeiten aber auch die zukünftigen Herausforderungen der kollaborierenden Robotik erhielt man im Rahmen des Clusterworkshops am 23. Juli. 2019 in Sauerlach bei München.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Fabian Bremauer von German Robotics und Dr. Benedikt Sykora vom Cluster startete Julia Berg vom Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum/Fraunhofer IGCV mit dem ersten Vortrag des Workshops. Sie gab eine Übersicht über den Markt für Cobots und welche Hersteller und Modelle es schon gibt. Diese werden hauptsächlich nach dem möglichen Traggewicht eingeteilt. Neben den etablierten Herstellern drängen mehr und mehr neue Namen auf den Cobot-Markt.

Rainer Canstadt von der Novexx Solutions GmbH zeigte anschaulich wie Cobots im Bereich der Kennzeichnungstechnik aktiv werden könnten. Die größte Hemmnis für die Einführung auf diesem Markt ist noch die unzureichende Geschwindigkeit bei der Beklebung von Etiketten und Co. Vor allem gegenüber den etablierten Systemen.

Am Ende des ersten Teils des Workshops und bei der Pause mit Kaffee und Eis entstanden schon lebhafte Diskussionen über die Risiken und Chancen beim Einsatz von Cobots im Mittelstand.

Den zweiten Teil des Workshops leitete Andreas Manseder von German Robotics ein, indem er auf die Wichtigkeit von Schulungen der Mitarbeiter für die aktuellen Themen unserer Zeit einging. Laut einer Studie müsste jeder Mitarbeiter 101 Tage innerhalb von 3 Jahren geschult werden, um nicht den Anschluss bei den aktuellen und zukünftigen Themen wie IoT, KI und Cobots zu verlieren. Der MittelstandsCampus bietet in Kooperation mit German Robotics unterschiedliche Weiterbildungen für die Programmierung und den Umgang mit Cobots an.

Zum Abschluss des Workshops konnten alle Teilnehmer und Referenten noch persönlich Hand anlegen an einen Cobot, nämlich den Panda der Firma Franka Emika. Fabian Bremauer zeigte wie einfach die Programmierung dieses Roboters ist. Dies konnte auch gleich bei der Aufnahme und dem Absetzen eines Holzquaders von jedem Interessierten bestätigt werden.

Des Weiteren konnte noch eine programmierbare Roboterhand getestet werden. Diese konnte mit der Fähigkeit vom Händedruck bis zum Greifen eines Gegenstandes beeindrucken.

Alle Teilnehmer und Dozenten fanden die Veranstaltung angenehm und baten um eine Wiederholung.


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