Cluster Mechatronik & Automation

News

09.02.2015

Erfolgreicher Clusterworkshop bei der Hermos Schaltanlagen GmbH in Mistelgau

Best-practice Beispiele für moderne und funktional sichere Schaltanlagen

Der Clusterworkshop „Bewertung von Konzepten zur funktionalen Sicherheit gemäß der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG“  am 4.2.2015 bei der Hermos Schaltanlagen GmbH in Mistelgau war mit 45 Teilnehmern gut besucht. Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war die Betriebsführung beim Gastgeber, die interessante Anregungen lieferte und ganz konkret zeigte, wie heutzutage im modernen Schaltschrankbau gearbeitet wird.


Der moderne Schaltschrank ist Schaltzentrale, Kontrollorgan, Datensammler und Kommunikationszentrum in einem. Durch die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG wird der Anlagen- und Schaltschrankbauer durch den Gesetzgeber verpflichtet, alle sicherheitsgerechten Funktionen umzusetzen, damit Maschinen und Anlagen normgerecht in Verkehr gebracht werden können.


Im Rahmen des Workshops lernten die Teilnehmer die Maschinenrichtlinie betreffenden Normen und Maßnahmenkennen, die u.a. auch im Schaltschankbau zu berücksichtigen sind. Ebenso erhielten sie eine Orientierung bezügliche der EG-Richtlinien, die den Aspekt funktionale Sicherheit mit der Maschinenrichtlinie und der Risikobeurteilung in Bezug bringen.


„Im Rahmen der Maschinenrichtlinie gilt auch die harmonisierte EN13849-1, die funktionale Sicherheit fordert; kurz gesagt: es muss die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Risikominderung erbracht werden. Das ist nur möglich, wenn eine Überlastung der verwendeten Komponenten/Systeme ausgeschlossen werden kann.“ So Stefan Winkler von der Winkler GmbH, Würzburg.


Neben den Aspekten zur funktionalen Sicherheit stellten die Vortragenden praktische Hinweise hinsichtlich thermischer Auslegung und Fertigung von Schaltanlagen beispielhaft dar. Daniel Blechschmidt von der Lm-therm GmbH erläuterte anhand konkreter Beispiele, wie industrielle Klimatisierung richtig ausgelegt wird.

 

 

Uwe Herrmannsdörfer erläutert am Objekt die Herausforderungen

im modernen Schaltanlagenbau

 

Die Betriebsführung war für viele der Teilnehmer das Highlight. „Eine Betriebsführung ist immer sehr interessant, man bekommt viele Anregungen und bekommt wichtige Impulse, auch für die Umsetzung daheim.“


Uwe Herrmannsdörfer erläuterte, wie im modernen Schaltschrankbau gearbeitet wird und verwies dabei mehrfach darauf, dass die Kernkompetenz in der Abfolge der Prozesse und der Organisationsstruktur zu finden ist.

 

Get-together

 

Beim anschließenden Get-together wurde reichlich diskutiert und viele neue Kontakte geknüpft. Ralf Dietrich, Mitglied der Geschäftsleitung der E-T-A GmbH: „Der heutige Tag hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir haben viele interessante Impulse bekommen und außerdem gute und spannende neue Kontakte hergestellt.“

 


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