Cluster Mechatronik & Automation

News

17.06.2019

Künstliche Intelligenz als einer DER Technologietreiber der Wirtschaft

Kooperationsveranstaltung mit der IHK Würzburg-Schweinfurt am 29. Mai 2019 in Würzburg

Von Links: Rüdiger Busch, Cluster Mechatronik und Automation; Oliver Freitag, IHK Würzburg-Schweinfurt; Prof. Dr. Frank Puppe, Universität Würzburg; Dr. Sebastian Fritsch, green spin GmbH; Prof. Dr. Christian Heinrich, scoutbee GmbH; Bernd Meidel, Dr. Gunther Schunk, beide Vogel Communications Group GmbH & Co.KG; Prof. Dr. Andreas Hotho, Universität Würzburg; Christian Seitz, IHK Nürnberg für Mittelfranken / Automation Valley Nordbayern; Frank Albert, IHK Würzburg-Schweinfurt. Bildquelle: IHK Würzburg-Schweinfurth (Frank Albert)

Künstliche Intelligenz und deren Anwendung für die Wirtschaft. Mit diesem Thema beschäftigten sich die rund 50 Teilnehmenden der Kooperationsveranstaltung mit dem der IHK Würzburg-Schweinfurt, dem Cluster Mechatronik & Automation, dem Automation Valley Nordbayern und dem ZDI Mainfranken am 29. Mai 2019 in der Vogel Gründerwerkstatt in Würzburg.

Wie steht es mit dem Thema KI in Mainfranken? Prof. Andreas Hotho, Inhaber des Lehrstuhls Data Science an der Uni Würzburg stellte das vom Freistaat geförderte neue KI Zentrum „Center for Artificial Intelligence in Research and Applications – CAIRA“ an der Universität Würzburg vor. Unter anderem sind sechs Lehrstühle im Bereich KI mit den Schwerpunkten Machine Learning, Data Science, Bild & Text Analyse, KI-Systeme, Ethik, Recht, gesellschaftliche Akzeptanz, Transfer in die Wirtschaft geplant. Prof. Frank Puppe, Inhaber des Lehrstuhls Künstliche Intelligenz und Angewandte Informatik an der Uni Würzburg stellte anschließend aktuelle Forschungsthemen wie Bild- und Textverarbeitung sowie maschinellem Lernen vor.
 
Im zweiten Teil der Veranstaltung präsentierten sich zwei Würzburger Startups mit ihren Schwerpunkten: Prof. Christian Heinrich, co-founder des 2015 gegründeten Startups scoutbee, welches mittlerweile um die 90 Mitarbeiter beschäftigt, stellte vor, wie künstliche Intelligenz den Einkaufsprozess von Unternehmen radikal verändern kann. So kann die KI des Unternehmens mehrmonatige mühsame Auswahlprozesse im Einkauf enorm abkürzen sowie Lieferantenketten und Netzwerke mittels Software aufdecken. Mit Dr. Sebastian Fritsch von der green spin GmbH wurde ein zweites großes Anwendungsfeld der KI – das Lernen anhand von Bildern – am Beispiel der Landwirtschaft dargestellt. So konnte er von Projekten mit der Industrie berichten, bei denen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz der Anbau, die Bewirtschaftung, Düngung und Ernte im Ackerbau enorm effizienter gestaltet werden konnte. Abschließend stellte Frank Albert von der IHK Würzburg-Schweinfurt das Förderprogramm ZIM sowie weitere Programme zur Erforschung, Anwendung und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle mittels KI vor. Fazit des Nachmittags: Die Möglichkeiten der KI sind enorm, die rechtlichen Rahmenbedingungen ausbaufähig und das A und O ein gutes Datenfundament.

 


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