Cluster Mechatronik & Automation

News

12.12.2014

Projektnews Prodnet: Kapazitäts-Ausgleichsnetzwerk Leiterplattenbestückung

Gegenseitiges Abpuffern von Auftragsspitzen

Anfang 2013 starteten der Cluster Mechatronik & Automation e.V., der Mechatronik-Cluster Oberösterreich, sowie die Hochschulen Degendorf und Steyr das grenzüberschreitende Projekt ProdNET – Atmende Produktion Niederbayern-Oberösterreich. Eine der Ideen dahinter: Fertigungsdienstleister mit ähnlicher Ausrichtung aber unterschiedlicher Kundenstruktur haben unterschiedliche Auslastungszyklen und könnten sich daher gegenseitig beim Abpuffern von Auftragsspitzen unterstützen.

 

Diese Idee der Kapazitäts-Ausgleichsnetzwerke (oder kurz: Kapa-Netze) ist ja nicht neu; allerdings weiß man aus der neueren Forschung, dass ein neutraler Moderator und eine neutrale Plattform die Zusammenarbeit von Unternehmen, die im Markt teilweise in Wettbewerb zueinander stehen, deutlich erleichtert.


Entsprechend haben daher die beiden Cluster einen Fahrplan entwickelt, damit sich Unternehmen und Unternehmer einer Branche in einem organisierten, neutralen Rahmen zunächst persönlich kennenlernen und dann – bei entsprechender Passung – die Perspektiven einer Zusammenarbeit ausloten können.

 

Das Pilot-Kapa-Netzwerk startete am 20. Mai im Bereich der Leiterplattenbestückung. Seither treffen sich neun Unternehmen aus der Grenzregion Bayern/Oberösterreich regelmäßig, tauschen Erfahrungen aus und unterstützen sich gegenseitig darin, Auftragsspitzen abzuarbeiten, ohne dass es zu Lieferverzug oder Qualitätseinbußen beim Endkunden kommt. Das funktioniert am besten, wenn die Unternehmen entweder fast gleich aufgestellt sind und sich in unterschiedlichen Märkten bewegen, oder wenn sich die Unternehmen gegenseitig ergänzen.


Ein Erfolgsbeispiel ist die Zusammenarbeit von zwei Unternehmen, die sich erst im Rahmen des Kapa-Netzes kennenlernten. Sie verfügen über eine fast identische Maschinenausstattung, sind nur eine knappe Autostunde voneinander entfernt und begegnen sich am Markt praktisch nie als Wettbewerber. In den vergangenen Monaten konnten sich die beiden Unternehmen schon mehrfach gegenseitig aushelfen und damit jeweils gerade noch die versprochenen Liefertermine halten.


Kein Wunder, dass alle Unternehmen nach Auslaufen des von der EU getragenen Interreg-IVa-Projekts weiter in der vom Cluster moderierten Form zusammenbleiben und die Zusammenarbeit an der einen oder anderen Stelle vertiefen wollen. Bis Ende Januar wird ein Konzept für die Weiterführung des Kapa-Netzes erarbeitet, das dann auch Unternehmen mit Sitz außerhalb der Förderregion offen steht. Interessierte Unternehmen können sich jederzeit an Clustermanager Tom Weber wenden.

 

 

Hier sind alle mit Engagement dabei: Intensive Diskussion zwischen den EMS-Dienstleistern und dem Bauelemente-Restposten-Verwerter foxxta.

 

 


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