Cluster Mechatronik & Automation

News

15.02.2016

Über 60 Teilnehmer beim Clustertreff in Straubing

Die kundenspezifische Steuerung von der Stange

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Automation ist bunt“ konnte Clustermanager Tom Weber zahlreiche Vertreter von Maschinenbauunternehmen und Automatisierungsdienstleistern begrüßen, die sich aus erster Hand über Erfahrungen und aktuelle Entwicklungen bei kundenspezifischen Steuerungen informieren wollten. Kooperationspartner und Gastgeber war die IHK Niederbayern.


Dieter Leikermoser von der Hefter Maschinenbau GmbH, Prien, legte die Erfahrungen seines Unternehmens mit kundenspezifischen Steuerungen ausführlich dar.Reales Beispiel für die Veranstaltung war die Steuerung einer von Neumitglied Hefter Maschinenbau gefertigten Schleifmaschine. „Der vom Kunden vorgegebene Kostenrahmen war mit Katalogsteuerungen nicht realisierbar“, erläuterte Dieter Leikermoser, Vertriebsleiter bei Hefter. Der Tipp eines Steuerungsherstellers führte Hefter schließlich zur RST Automation GmbH aus Ottobrunn. „Für uns der ideale Partner“, so das Fazit von Leikermoser. Gemeinsam habe man das Steuerungskonzept entwickelt; gemeinsam habe man es beim Endkunden vorgestellt. „Für uns war es sehr wichtig, ganz früh ein Mockup des HMI zu haben, das sich direkt in der Besprechung ohne Programmieren verändern ließ, weil unser Kunde kein Maschinenhersteller ist und eher design-orientiert arbeitet.“


Die Details des Steuerungskonzepts, die realisierte Lösung und den Kostenrahmen stellte anschließend Robert Schachner vor, in Personalunion Geschäftsführer von RST und Technik-Vorstand des Vereins Embedded4You (E4Y). „Für mich hochinteressant war, dass Herr Schachner nicht nur den Stand der Maschine vorgestellt, sondern auch aufgezeigt hat, wie das Konzept mit den heutigen technischen Möglichkeiten aussehen könnte“, fasste ein Teilnehmer den Vortrag zusammen. Dazu gehören auch neue Kommunikationsmodelle wie publish/subscribe, die ganz andere Möglichkeiten eröffnen, wie die klassischen Prozessvariablen oder Merker der SPS-Programmierung.


Im dritten Vortrag stellte Stefan Lorenz von Beckhoff zunächst die technischen Eigenschaften gebräuchlicher Bussysteme der Automatisierungstechnik vor und grenzte diese gegeneinander ab. „Wichtig sind aber nicht die Datenblatt-Werte, sondern was bringt mir das in der Anwendung, was hilft mir der Bus in meiner Maschine“, brachte Stefan Lorenz die wichtigste Frage der Teilnehmer auf den Punkt, um sie dann praxisgerecht zu beantworten.


„Jetzt habe ich endlich verstanden, was eine Cloud im Maschinenbau ist (nämlich eine zentrale Datenbank, die mitnichten außerhalb der Maschine stehen oder gar über das Internet erreichbar sein muss) und warum Publish/Subscribe-Kommunikationsmodelle die Umsetzung von Industrie 4.0 deutlich vereinfachen (weil sich etwa Module oder Baugruppen nach dem Zusammenfügen automatisch datentechnisch verbinden). Da denken wir SPS-Programmierer einfach viel zu kompliziert. Hoffentlich gibt es bald eine Fortsetzung!“ so ein begeisterter Teilnehmer zum Abschied.


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