Cluster Mechatronik & Automation

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24.09.08

3 D-MID Kongress in Fürth – „Das Eis ist gebrochen“

 

Der 8. MID Kongress in der Stadthalle Fürth ist eröffnet. Rund 230 Aussteller und Zuhörer nehmen am 24. und 25. September an dem zweitägigen Kongress teil, der federführend vom Lehrstuhl FAPS von Prof. Dr.-Ing. Klaus Feldmann organisiert und vom Verein 3 D MID ausgerichtet wird.

„Wir verfolgen seit den Anfängen des 3 D MID Vereins zu Beginn der 90er Jahre das Ziel, mit unseren Aktivitäten im Verein neue Märkte zu öffnen, neue Entwicklungen zu etablieren, tragfähige Ideen und Konzepte in den Markt zu transportieren und innovative Produkte zu produzieren. Ich denke nun sagen zu können, dass das Eis gebrochen ist“, so Dr. Andreas Brandt von der Continental Automotive GmbH in seinem Leitvortrag.

 

Prof. Dr.-Ing. Klaus Feldmann und Dipl.-Wirtsch.-Ing. Christian Goth, Geschäftsführer, Forschungsvereinigung Räumliche Elektronische Baugruppen 3-D MID e.V. 

Mit einem Markt von 400 Mrd. Euro und jährlichen Steigerungen von 10% ist der Elektroniksektor ein gewinnbringendes Geschäft. Allerdings trübt das aktuelle Missverhältnis von Einfuhr zu Ausfuhr von 5:1 die Sicht auf eine allzu rosige Situation. „Dieses Missverhältnis zum Ausgleich zu bringen, dazu steht die MID Technologie aus Deutschland. Wir verfügen über das Prozesswissen, die Materialien, die Werkstoffe und die Verfahren“, so der Apell von Prof. Dr.-Ing. Klaus Feldmann an die interessierten Zuhörern in seiner Begrüßung.

 

Voller Saal beim 3-D MID Kongress in Fürth


Ausführlich dargelegt u.a. am Beispiel der Automobilindustrie wurde das Potenzial der 3 D MID Technologie in den folgenden Fachvorträgen des Kongresses. Vor dem Hintergrund individueller Kundenanforderungen, steigender Rohstoffpreise, schnelllebiger Trends und  den stets steigenden Sicherheitsaspekten, den kürzeren Innovations- und Lebenszyklen schafft die 3 D MID Technologie ein Leistungsspektrum, um  diesen Herausforderungen zu begegnen.

 


Im Rahmen des Kongresses wurden auch dieses Jahr wieder Preise für hervorragende Forschungsarbeiten vergeben. Ausgezeichnet für seine Forschungsarbeit mit dem MID Förderpreis 2008 wurde Dr.-Ing. Thomas Peitz für seine Promotion mit dem Titel „Methodik zur Produktoptimierung mechanisch elektrischer Baugruppen durch die Technologie MID (Molded Interconnectet Device)“.  Den MID Diplompreis erhielt diese Jahr Dipl.-Ing. Johannes Häber. Der Preis wurde überreicht vom Vorsitzenden des Research Komitees, Dr. I. Kriebitzsch, BMW AG.

 

 


Auf dem Gemeinschaftsstand des Clusters Mechatronik & Automation präsentierten sich u.a. die Vierling GmbH, Ebermannstadt und das Fraunhofer IZM aus Oberpfaffenhofen. Die Ausstellung als Kontaktbörse und Marktplatz für Neuigkeiten rund um das Thema MID wurde von den Teilnehmern stark frequentiert.


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