Cluster Mechatronik & Automation

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27.11.09

Großes Interesse beim Clustertreff bei Gerresheimer Wilden mit dem Thema „Management von Innovationprozessen“

 

Eine Gruppe von über zwanzig Unternehmensvertretern traf sich am 26.November 2009 bei der Gerresheimer Wilden GmbH in Wackersdorf. Experten, die sich schon seit Jahren intensiv mit dem Thema „Innovationsmanagement“ beschäftigen, gaben wertvolle Hinweise, wie Unternehmen systematisch das Management von Innovationsprozessen einführen oder verbessern können.

Am Standort Wackersdorf der Gerresheimer Wilden GmbH befinden sich das Technische Competence Center und der Werkzeug- und Sondermaschinenbau mit rund 80 Mitarbeitern. Der Teamleiter Innovation und Technologie bei Gerresheimer Wilden, Dr. Jens Friedrich, begrüßte die Gäste und freute sich über das große Interesse. Josef Dill, der Leiter des Sondermaschinenbaus bei Gerresheimer Wilden, stellte das Leistungsspektrum des Unternehmens vor. Die Stärke des Unternehmens ist die kundenspezifische Herstellung medizintechnischer Produkte aus Kunststoff unterschiedlichster Anwendungsgebiete.

Den Einstieg ins Thema „Management von Innovationsprozessen“ übernahm Ronny Fritsche, Teamleiter Effiziente Produktionssysteme in der Fraunhofer Projektgruppe Prozessinnovation an der Universität Bayreuth. Aufbauend auf der inzwischen gesicherten Erkenntnis, dass sich durch Prozessinnovation in Großunternehmen messbare Produktivitätsverbesserungen eingestellt haben, sollen auch für kleinere und mittlere Unternehmen diese enormen Potenziale erschlossen werden. Ronny Fritsche stellte vor, welche Instrumente und Methoden zu einem optimierten Einsatz von vorhandenen Ressourcen und damit zu einem effizienten Produktionssystem führen können.

 

 

 

Clusterteff bei Gerresheimer Wilden (v.l.n.r.): Dr. Jens Friedrich, Gerresheimer Wilden, Ronny Fritsche, Fraunhofer Projektgruppe Prozessinnovation an der Universität Bayreuth, Dr. Reiner Höger, Continental Automotive GmbH, und Wolfgang Birke, XWS cross wide solutions GmbH. 

 

 

Welche Unterstützung webbasiertes Innovationsmanagement leisten kann, stellte Wolfgang Birke, Geschäftsführer der XWS cross wide solutions GmbH in Regenburg, vor. Beim Einsatz von EDV geht es darum, im Unternehmen Innovationsmanagement zu systematisieren und zu standardisieren. Ziel muss es sein, die Voraussetzungen für einen erfolgreichen und aufeinander abgestimmten Markteintritt neuer Produkte zu erreichen.

Im Unternehmen Continental ist Dr. Reiner Höger für die Koordination einer Reihe von Innovationsprojekten verantwortlich. Er erläuterte aus der Sicht von Continental Automotive das Thema. Für Unternehmen ist es wichtig zu wissen, welche Ideen wie weit fortgeschritten sind und wo die kritischen Punkte liegen. Schließlich sollen die knappen Ressourcen für die Innovationsprojekte verwendet werden, die die größte Aussicht auf Erfolg haben. Projekte ohne große Aussicht auf Erfolg sollten sobald wie möglich beendet werden. Eine roadmap, bei der die Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der Kunden im Mittelpunkt stehen, sind entscheidend.

Vom Prinzip her unterscheiden sich die Aufgabenstellungen in den unterschiedlich großen Unternehmen, was das Innovationsmanagement betrifft, nicht. Die erste Voraussetzung ist eine Roadmap, nach der sich alle am Innovationsmanagement beteiligten Personen im Unternehmen richten müssen. Erst wenn die Prozesse definiert sind, ist der Einsatz von EDV sinnvoll und kann eine enorme Verbesserung bewirken.

Beim anschließenden Imbiss, zu dem der Gastgeber Gerresheimer Wilden einlud, wurden interessante Gespräch geführt und konnten bestehende Kontakt ausgebaut und neue Kontakte geknüpft werden.






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