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News25.01.10
Cluster-Treff bei iSyst und CoSyst in Nürnberg - Vom V-Modell zu elektrifizierten Schubkarren(bu) Gut besucht war der jüngste Cluster-Treff bei der iSyst GmbH in Nürnberg. Das Interesse der Teilnehmer galt dem Thema „Software in der Mechatronik“. Anschauliche Beispiele und eine interessante Führung ließen dabei kaum Fragen offen.Das gastgebende Unternehmen iSyst Intelligente Systeme GmbH beschäftigt sich mit Entwicklung, Qualifikation und Test von Hard- und Software. Schwerpunkte sind dabei Modellierung, Stimulierung und Simulation, Rapid Prototyping und Echtzeitsimulation bzw. Hardware-in-the-loop-Tests. „Die CoSyst Control Systems GmbH wurde als Schwesterfirma der iSyst GmbH mit dem Ziel der Erweiterung des Leistungsspektrums gegründet und setzt sich mit der Entwicklung eingebetteter elektronischer Steuerungssysteme auseinander", so der Gründer und Geschäftsführer beider Unternehmen, Prof. Dr. Hans Rauch. „CoSyst unterstützt die Kunden dabei, mechatronische und elektronische Systeme für verschiedenste Einsatzbereiche umzusetzen. Die Dienstleistungen umfassen hierbei alle Entwicklungsphasen vom Funktionsdesign über das Rapid Prototyping bis zur Implementierung in Hard- und Software" erläuterte Armin Farrenkopf, ebenfalls Geschäftsführer der CoSyst GmbH, das Leistungsspektrum des aufstrebenden Unternehmens. Gemeinsam beschäftigen iSyst und CoSyst derzeit rund 70 Mitarbeiter am Standort Nürnberg.
Den Einzug der Mechatronik in die Automobilindustrie datierte Günther Alberter, Director Powertrain Engineering der Continental Engineering Services, Nürnberg in seinem Vortrag „Mechatronische Systeme in der Antriebstechnik" auf das Jahr 1992: Damals wurde das erste ABS-System für PKWs entwickelt. Als nächstes brachte der Einsatz von mechatronischen Elementen enorme Verbesserungen bei der Motorsteuerung. Den eigentlichen Durchbruch aber schaffte die Mechatronik im Automobil durch den Einsatz am Getriebe. So ersetzte die Integration mechatronischer Bauteile ab 1998 ganze Kabelbäume und optimierte das Zusammenwirken von Sensorik und Aktorik.
„Grundlage für prozessoptimiertes Entwickeln ist nach wie vor das V-Modell", so Daniel Heinrich und Christian Heinz von der iSyst GmbH in ihrem Gemeinschaftsvortrag „Aktivitäten für eine sichere Hard- und Software für eingebettete Systeme". „In der Praxis lässt sich das V-Modell oft nur schwer umsetzen, weil der Kunde selbst keine konkrete Vorstellung hat, wie das System letztendlich genau funktionieren und aufgebaut werden soll."
Im Laborrundgang konnten sich die Teilnehmer an mehreren Stationen über die aktuellen Entwicklungsaktivitäten von iSyst und CoSyst informieren. Neben Universalsteuergerät, Flex Ray Manipulator, Kombi Instrumentierungen, Qualifikation von Hardware, Test von Software in virtueller Umgebung und virtuelle Lasten war der Fuhrpark an Elektrofahrzeugen ein weiteres Highlight des Tages.
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