Cluster Mechatronik & Automation

Ansprechpartner

Florian Ganz
Geschäftsführer enders GmbH
Tel.: +49 871 95361 - 120
florian.ganz@enders.pro


Dr.-Ing. Christian Seidel
Hauptabteilungsleiter Fraunhofer IGCV
Tel.: +49 821 90678 - 127
christian.seidel@igcv.fraunhofer.de


Additive Fertigung

Der Cluster Mechatronik & Automation hat das Vorhaben ein strategisches Innovationsthema (SIT) „Additive Manufacturing“ (AM) im Laufe diesen Jahres zu gründen. Als Themen für den Beginn dieses SIT wurden folgende definiert:

 

Allgemeine Erwartungen

Zu Beginn muss herausgefunden werden, welche Clustermitglieder an dem Thema der Additiven Fertigung interessiert sind. Dann sollten Schwerpunktthemen innerhalb des SIT definiert werden, die das größte Interesse bei den Mitgliedern wecken. Dazu gehört auch herauszufinden wie sich die einzelnen Mitglieder am besten mit Ihrem Expertenwissen einbringen können. Des Weiteren sollte der Bedarf an Informationen ermittelt werden, der für eine erfolgreiche Bearbeitung der einzelnen Unterthemen nötig ist. An dieser Stelle ist der Austausch der Mitglieder untereinander bzgl. der Definition von Zuständigkeiten und die Aufteilung der Unterthemen unentbehrlich.


Interessenten-Gruppen im AM Umfeld

Bei der Bearbeitung des SIT AM ist es von entscheidender Bedeutung herauszufinden, wo die Interessenlage der einzelnen Akteure liegen. So ist das Hauptinteresse eines Maschinenherstellers darin seine Maschinen wie 3D-Drucker, Elektronenstrahlschmelzsysteme (EBM) o.ä. zu vertreiben. Der Materiallieferant hat großes Interesse seine Ausgangsmaterialien, wie spezielle Kunststoffe oder Metallpulver zu verkaufen. Des Weiteren möchte ein Designer seine 3D-Bauteilskizzen berücksichtigt wissen. Auch der Verwender von mittels AM-Verfahren hergestellten Bauteilen hat Bedürfnisse, die beachtet werden müssen. Aber auch Forscher und Berater wollen Ihre Sicht der Dinge einbringen.

Make or Buy? (Der eigene Maschinenpark)

Eine wichtige Entscheidung in Bezug auf AM ist, ob man gewisse Bauteile nun selbst mittels bestimmten Verfahren wie 3D-Druck oder EBM herstellt, oder die Bauteile von einem externen Hersteller bezieht. Dabei sollte man sich auf geeignete Verfahren festlegen und die Verbesserung und Weiterentwicklung dieser Verfahren berücksichtigen. Des Weiteren beeinflussen die Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf das Verfahren, die Auslastung und die Total Cost of Ownership die Make or Buy Entscheidung. Was außerdem noch berücksichtigt werden muss, ist die Auswahl der Grundmaterialien und deren Lagerung. Wenn Bauteile selbst mittels AM-Verfahren erzeugt wurden, muss natürlich auch deren Qualität gewährleistet und dokumentiert werden.

Mögliche Punkte die Für die eigene Fertigung von Bauteilen mittels AM-Verfahren sprechen sind:

  • Aufbau von individuellem Verfahrenswissen
  • Wertschöpfung im eigenen Haus
  • Flexibilität und Zeitvorteil
  • Geschäftsmodell Fertigung

 

3D Druck-Technologie im eigenen Unternehmen einführen

Durch den Erfahrungsaustausch von Unternehmen, die bereits 3D Druckverfahren in Ihrem Haus einsetzen mit an der Technologie interessierten Unternehmen können Win-Win Situationen entstehen. Im 3D-Druck erfahrene Unternehmen können auch als Best Practice Beispiele dienen und somit zur weiteren Einbindung des 3D Druckverfahrens ins Tagesgeschäft beitragen. Durch den genannten Erfahrungsaustausch können Widerstände und Bedenken bei der Implementierung des neuen Fertigungsverfahrens angesprochen, diskutiert und wenn möglich beseitigt werden. Die im 3D Druck erfahrenen Unternehmen und andere externe Experten können für die Einführung von 3D Druckverfahren bei interessierten Unternehmen Unterstützung anbieten.

Qualitätssicherung und Rechtssicherheit

Im Bereich der AM ist die Sicherung der Qualität und die Berücksichtigung von Patenten von entscheidender Bedeutung. So muss geklärt werden, wer der Eigentümer der Druckdaten ist und was passiert, wenn die Druckdaten angepasst werden. Dabei ist der IP Schutz ebenfalls ein großes Thema. Wichtig sind des Weiteren die Gewährleistung und Haftung bei selbst produzierten Bauteilen. Stichpunkte dabei sind die z.B. die CE-Kennzeichnung und die Maschinenrichtlinie. Wichtig dabei ist auch, dass die Exportkontrollvorschriften eingehalten werden.





Kooperationen und Forschungsprojekte

Natürlich ist es sinnvoll und wichtig, dass die Mitglieder des SIT AM mit Mitgliedern anderer SIT Themen innerhalb des Clusters kommunizieren und eventuell gemeinsame Projekte identifizieren. Die Kooperation der Mitglieder innerhalb des SIT AM ist von entscheidender Bedeutung. Auch die enge Zusammenarbeit der SIT AM Mitglieder mit Akteuren der Forschung (Fraunhofer IGCV, FAPS, …) soll zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Bearbeitung des SIT AM beitragen. Nicht zu vergessen ist die Kooperation mit anderen AM Arbeitsgruppen und der Koordinationsstelle bei Bayern Innovativ.


Zusammenfassend kann vielleicht gesagt werden, dass eine erfolgreiche Gestaltung des SIT AM nur gelingen kann, wenn nach dem Cluster-Motto „Innovationen vernetzen“ vorgegangen wird.

Ansprechpartner:              

Florian Ganz (Dipl.-Ing.)       
Geschäftsführer enders GmbH       
T: +49 871 95361-120
M: +49 151 52664308
florian.ganz@enders.pro

 

Christian Seidel (Dr.-Ing.)

Hauptabteilungsleiter Fraunhofer IGCV

T: +49 821 90678-127

M: +49 172 1056278

christian.seidel@igcv.fraunhofer.de

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