Cluster Mechatronik & Automation

News

31.03.2020

Clusterpolitik wirkt: Wir initiieren Netzwerk für dezentralen 3D-Druck für und Fertigung und Zulassung von Atemmasken

Begeisternde Hilfsbereitschaft unserer Clusterakteure auf Hilfegesuch aus Brüssel

Das Cluster Mechatronik und Automation vernetzt bayerische Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Fragen der Digitalisierung des Produktentstehungsprozesses und innovativer Geschäftsmodelle. Mit seinen über 220 Mitgliedern und seinen ClustermangerInnen in Augsburg und den Regionen Nord-, Süd- und Ostbayern engagierte sich das Team nun bei einem Hilfegesuch der EU-Kommission und koordiniert inzwischen ein loses Netzwerk, das wir „Additive 4 Life“ getauft haben.

In Italien konnten mit einer schnellen Lösung aus 3D-gedruckten Elementen für Atemmasken Menschenleben gerettet werden. Von der EU-Generaldirektion GROW erreichte das Clustermanagement vor gut einer Woche ein Aufruf, diesen Lösungsansatz in seinem Netzwerk zu teilen und weiterzuentwickeln. Die Clustermanager zögerten nicht lange und aktivierten Ihr Netzwerk in Bayern, aber auch in Deutschland und zu befreundeten Clustern im Ausland. Schon wenige Stunden später bekamen die Clustermanager Rückmeldung aus nah und fern; von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, welche bereit sind, die Idee zu unterstützen.

„Wir sind uns natürlich bewusst, dass es in Zeiten solcher Herausforderungen, wie sie eine Pandemie mit sich bringt, schwer ist, von „guten Nachrichten“ zu sprechen. Dennoch hat mich die Hilfsbereitschaft unserer Unternehmen und Forscher und die Dynamik, mit der unser Impuls Kreise zog, wirklich beeindruckt“ so Clustergeschäftsführer Heiko Bartschat. Obwohl man sich vorher teilweise noch nie gesehen hatte, wurde sofort mit der Arbeit begonnen.

Clustermanager Dr. Michael Garkisch, selbst ehrenamtlich als Rettungssanitäter engagiert, koordiniert den Informationsfluss und freut sich über das Feedback auch aus seiner Heimatregion: „Besonders überwältigt hat mich, wie schnell und unkompliziert sich große und kleine Unternehmen, die ja selbst von der Krise betroffen sind, in den Dienst der Sache gestellt haben.“ Auch in (West-)Mittelfranken traf das Clustermanagement auf große Unterstützungsbereitschaft, vom Experten für 3D-Druck bis hin zum Filterspezialisten, aber auch bei regionalen Mandatsträgern. „Wir wissen noch nicht, ob ein gemeinsames Produkt entstehen wird. Brüssel will die Fragen der medizinischen Standards und Zulassung klären.“ Garkisch ergänzt: „Gerade in diesen Zeiten ist es eine äußert sinnstiftende Tätigkeit, solch eine Anfrage zu koordinieren und Menschen zusammenzubringen. Für mich, der ich noch relativ neu im Clustermanagement bin, ist besonders beeindruckend, dass die starke Clusterpolitik in Bayern in solchen Krisenzeiten so gut funktioniert und die aktive Arbeit an tragfähigen Netzwerken auch und gerade jetzt Wirkung zeigt.“

Das Teil-Netzwerk zur additiven Fertigung von Atemschutz- und Beatmungsmasken umfasst inzwischen über 25 Akteure aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien.


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