Cluster Mechatronik & Automation

News

30.07.2020

Synthetische Daten für Künstliche Intelligenz

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Projekte zum Thema „Erzeugung von synthetischen Daten für Künstliche Intelligenz“

Das Programm zielt auf interdisziplinäre Vorhaben, in welchen verfügbare Methoden und (Simulations-) Modelle verbessert oder neue Methoden zur Erzeugung von realistischen und möglichst allgemein verwendbaren Datensätzen (synthetische Daten) entwickelt werden, um sie für die Erzeugung und Validierung von KI-Modellen zu nutzen.

Gefördert werden vorzugsweise Verbundprojekte von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft in interdisziplinärer Zusammensetzung, in begründeten Ausnahmefällen auch Einzelvorhaben. Der Praxisbezug der Projekte und die Verwertbarkeit der Ergebnisse sind durch die Entwicklung anwendungsgerechter Nutzungs-, Erprobungs- und Einsatzkonzepte – z. B. offene Daten zur Integration einer Entwickler-Community oder Integration von industriellen Anwendern – sicherzustellen.


Grundsätzlich sind vier Arten von Projekten möglich, die auch kombiniert werden können:

  • Grundlagenorientierte, interdisziplinäre Projekte, die durch eine Zusammenarbeit vor allem der Fachgebiete Physik, Mathematik und Informatik insbesondere im Bereich numerischer und statistischer Modelle zustande kommen. Hiermit sind explizit Projekte gemeint, die sich auch mit neuen Herangehensweisen beschäftigen, ohne auf bisherige Methoden oder Tools zurückzugreifen.
  • Methodenentwicklungsprojekte, die sich mit der essentiellen Weiterentwicklung schon bestehender Ideen beschäftigen. Hierbei sollen Projekte im Fokus stehen, die Methoden entscheidend verbessern oder durch neue Verfahren erweitern.
  • Werkzeugentwicklungsprojekte, die sich mit der Neuentwicklung von Werkzeugen für die Datenerzeugung beschäftigen. Damit sind allerdings keine reinen statistischen Werkzeuge gemeint, sondern intelligente Tools mit neuen Kenngrößen, die Daten in ausreichender Güte und Repräsentativität erzeugen.
  • Validierungswerkzeugprojekte, die sich mit der Neuentwicklung von Methoden und Werkzeugen für die Validierung der datenbasierten KI-Modelle (Benchmarking) beschäftigen. Die Ergebnisse der Validierungswerkzeugprojekte sollen nach Möglichkeit einfach auf verschiedene Domänen übertragbar sein.


Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Fördersumme sollte einen Betrag von 1,5 Millionen Euro (inklusive Projektpauschale) je Verbund nicht überschreiten. Nach BMBF-Grundsätzen wird bei gewerblichen Unternehmen eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt. Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und sonstigen Organisationen können im Projekt bis zu 100% gefördert werden.

Wenn Sie diesen oder einen anderen Förderaufruf nutzen möchten, stehen Ihnen unsere Clustermanager in Nord-, Ost- und Südbayern als erste Ansprechpartner gerne zur Seite.


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