Cluster Mechatronik & Automation

News

15.07.2014

autonomisiert - vernetzt – tolerant:

Gut besuchter Fachworkshop am 9. und 10. Juli am Lehrstuhl FAPS in Erlangen

Über 50 Teilnehmer ließen sich zwei Tage am Standort Nürnberg von innovativen Technologienanbietern, erfahrenen Montageexperten und kreativen Wissenschaftlern über Montage und Fertigung schulen. Hands-on-Workshops am Lehrstuhl sorgten für maximalen Praxisbezug.

 

Die derzeitige dynamische Entwicklung, u.a. in den Bereichen Sensor-, Antriebs- und Steuerungstechnologien, die zunehmende Vernetzung aller Geräte und Objekte in der Fabrik im Internet, die dramatische Leistungssteigerung der Handhabungsgeräte sowie die funktionale Erweiterung der Planungssoftware bietet auch der Montage bisher ungeahnte Potentiale zur Revolutionierung.

 

Entsprechend wichtig ist es, hier stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Inhalte des 2-Tage-Fachworkshops am FAPS waren simulationsgestützte Montageplanung und -organisation, der Einsatz innovativer Roboter- und Sensortechnologien in der Montage, Effizienzsteigerung durch die Nutzung moderner Softwaretools, Ansätze zur Low Cost Automation sowie das Zusammenspiel von Mensch und Technik in der Montage.

 

Dazu kamen praktische Umsetzungsbeispiele von Montage- und Fertigungslinien.

 

Prof. Franke sprach in seiner Eröffnung bereits von der 5. Industriellen Revolution, die er in der adaptiven Fertigung sieht: „Sollte in naher oder ferner Zukunft die adaptive Fertigung für den industriellen Einsatz möglich werden, würde dies für Wertschöpfungsketten, Supply Chains und Logistiksysteme komplett neue Strukturen bedeuten.“ Derzeit laufe die Umsetzung der 4. Industriellen Revolution, die gerade mit Bundesmitteln für Förderprojekte vehement gepusht wird, so Prof. Franke weiter.

 

Andreas von Loewenich, BMW AG bei seinem Vortrag über die Planung der Produktionsstraße zum BMW i3

 

„Die neue Fertigungsstraße des BMW i3 bedeutet auch für uns Hersteller eine Revolution. Es musste quasi alles komplett neu definiert und entwickelt werden. Gleichzeitig bietet die Verwendung neuer Materialien und Antriebskonzepte natürlich enormes Potenzial“, so Andreas von Loewenich von der Montageplanung bei der BMW AG.

 

Dr. Stefan Krug, Siemens AG im Vortrag zum Thema Einsatz der Augmented Reality im Produktentstehungsprozess

 

Dr. Stefan Krug, Siemens AG, Production Engineering Manager vom Einsatz der Augmented Reality in der Montageoptimierung im Unternehmen: „Das bedeutet, schneller, besser und effizienter zu sein. Die digitalen Methoden stehen bei uns unter dem Einfluss des Ganzheitlichen Produktionsprozesses und sind wichtiger Bestandteil des Produktentstehungsprozesses. Dabei werden alle Abteilungen vorab in die virtuelle Darstellung des Gesamtprozesses eingebunden.“

 

Fazit: Maximaler Output und hoher Lernfaktor bei diesem intensiven Workshop.

 


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