Cluster Mechatronik & Automation

News

17.10.2016

Bestückerfrühstück am 7. Oktober in Regensburg

Einsparungen bei Materialkosten von bis zu 30% nachgewiesen

Bereits zum achten Mal trafen sich am 7. Oktober Geschäftsführer und Vertreter von EMS-Dienstleistern; diesmal in der TechBase in Regensburg, dem neuen Domizil des Clusterregionalbüros Ostbayern. Neben dem Erfahrungsaustausch vor allem im Fokus: Deutliche Kostenreduktion bei der Materialbeschaffung.


Der gemeinsame Einkauf von Strom oder Verbrauchsmaterialien ist in der Industrie „ein alter Hut“. Dass man dies auch auf elektronische Bauelemente anwenden kann, und dass darin ein gewaltiger Hebel für die materialintensive Branche steckt, das war im Frühjahr 2014 eine vage Idee, die im Rahmen des EU-Interreg-Projekts ProdNET beim ersten Bestückerfrühstück diskutiert wurde. Gut zwei Jahre später ist klar: Es funktioniert besser, als gedacht. Mittlerweile werden im Einkaufsnetzwerk Bauelemente im Volumen von rund 10 Mio. EUR jährlich bewegt.


„Bei einer Materialquote zwischen 60 und 80% führt eine durchschnittliche Reduktion der Beschaffungskosten um 10% ganz schnell dazu, dass sich die Marge verdoppelt“, so Erich Heckmair, ehemaliger Geschäftsführer der HEWA Elektronik im Niederbayerischen Tann. Den gleichen Effekt hätte eine Verdopplung des Umsatzes bei gegebenen Kosten.


Das Poolen der Materialbeschaffung ist aber nicht nur für die EMS-Dienstleister von Vorteil, sondern hilft auch den Distributoren, ihre internen Kosten für Logistik und Kundenbetreuung zu senken und dennoch die einzelnen Unternehmen wirkungsvoller zu unterstützen. Überraschender Weise wird dieses Angebot des Clusters, das ganz nach der Quadratur des Kreises klingt, von Unternehmen, die am Projekt nicht beteiligt waren, kaum nachgefragt. Der Erklärungsversuch der Runde: Vermutlich sei an dieser Stelle noch viel persönliche Ansprache und Beratung erforderlich, weil die nachweisbaren Erfolge für Außenstehende einfach „zu märchenhaft“ seien.

 

Nichtsdestoweniger ist der gemeinsame Einkauf ein Erfolgsmodell für die beteiligten sieben Unternehmen, die sich bereits mehrere Hunderttausend Euro an Materialkosten erspart haben. „Bei manchen Produktgruppen konnten wir Preisvorteile von 20 bis 30% nachweisen“, so Benjamin Hebendanz, gelernter Einkäufer und Geschäftsführer der AXON Components GmbH, welche den Einkaufsverbund für den Cluster organisiert.


Bei der anschließenden Diskussion kam man auch auf einen weiteren wichtigen Punkt: Die Optimierung der nicht-wertschöpfenden Prozesse stellt alle Unternehmen vor große Herausforderungen, bei denen sie sich mehr Unterstützung wünschen. Entsprechend hat Clustermanager Tom Weber versprochen, beim nächsten Bestückerfrühstück ein entsprechendes Konzept zur weiteren Diskussion und eventuellen Beschlussfassung vorzulegen.


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