Cluster Mechatronik & Automation

News

15.10.2014

Clustertreff an der Universität Bayreuth

Obsoleszenzmanagement für elektronische Baugruppen

Am 7. Oktober informierten sich knapp 50 Teilnehmer beim Clustertreff über das Thema „abgekündigte Bauelemente“ am Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik bei der Fraunhofer-Projektgruppe Prozessinnovation der Universität Bayreuth.


Die Lebenszyklen elektronischer Produkte verkürzen sich stetig, die Produktkomplexität steigt und die Variantenvielfalt wächst rapide. Zahlreiche Elektronikbaugruppen sind deshalb wenige Jahre nach Produktionsende nicht mehr oder nur zu hohen Preisen verfügbar. Für Hersteller wird es immer schwieriger, ihre Produkte über einen langen Zeitraum verfügbar zu halten, da einzelne Elektronikbaugruppen abgekündigt werden und eine Langzeitlagerung zu aufwendig ist.


Im Rahmen des Treffens stellte Dipl.-Ing. (FH) Joachim Kleylein-Feuerstein vom Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik das ZIM-Netzwerk Elektronik-Nachserienverfügbarkeit (E-NV) vor. Das E-NV ist eine Vereinigung von Unternehmen, die sich mit der Problematik der Nachserienverfügbarkeit von Elektronikbaugruppen beschäftigt mit dem Ziel innovative Lösungen zu entwickeln. Joachim Kleylein-Feuerstein bot interessierten Teilnehmern die weitere Zusammenarbeit im Rahmen einer zweiten Phase des ZIM-Netzwerkes an. Interessenten können sich direkt an das Netzwerk wenden.


In weiteren Vorträgen erhielten die Teilnehmer praxisrelevante Informationen zu dieser Thematik. Es ging um folgende Fragen: Wie kann man bereits beim Engineering von Bauteilen ansetzen und welche Möglichkeiten gibt es bereits abgekündigte Teile in Kleinserien oder Einzelfertigung neu zu produzieren. In seinem Vortrag zeigte Herr Krumme eine Alternative zur Nachproduktion von Bauteilen auf. So beschäftigt sich die Firma HTV-GmbH mit der Langzeiteinlagerung elektronischer Komponenten.


Alle Referenten, so auch Dr. Wolfgang Bühlmeyer vom Mitveranstalter Automation Valley betonten die Wichtigkeit des Designs von Elektronischen Bauteilen, da durch die Wahl des richtigen Designs bereits Schnittstellen festgelegt werden, die es später einfach zu ersetzen gilt. „Auch das Thema 3D-Druck könnte möglicherweise in naher Zukunft ein Ansatz für abgekündigte Bauelemente sein.“ so Prof. Dr. Rolf Steinhilper.

 


Prof. Dr. Rolf Steinhilper bei seiner Begrüßung


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