Cluster Mechatronik & Automation

News

13.12.2007

Clusterworkshop Smart Production bei Siemens in Kemnath – Prozesse mit Potential

Das Thema „Prozesse“ stand im Fokus des zweiten Workshops Smart Production des Bayerischen Clusters Mechatronik & Automation bei der Siemens AG, Medical Solutions am 12.12.2007 im Werk Kemnath. Der unter den TOP 10 liegende Produktionsstandort der Siemens AG öffnete für die über 30 Teilnehmer die Pforten und beeindruckte mit interessanten Einblicken in die Produktion und in das Siemens P³-Konzept.

„Die Stärke des Standortes liegt in der Entwicklung neuer Produkte“, so Dr. Knuth Götz von Siemens MED Components Business Development in Erlangen. „Während durch Konsolidierungsprozesse weltweit Standorte geschlossen würden, wird der Standort Kemnath seit Jahren kontinuierlich erweitert und aufgebaut“ ergänzt Alfred Koch vom Standort Kemnath. Dass dies zu immer komplexeren und schwerer beherrschbar werdenden Geschäftsprozessen führt, davon überzeugten sich die Teilnehmer in den Vorträgen der Referenten, auch von anderen Standorten der Siemens AG. So konnte Rudolf Glanzner von Siemens Medical Solutions AX in Forchheim in seinem Vortrag die enge Verbindung und Verflechtung von Personal, Prozess und Produkt darstellen und die Siemens eigene Lösung im Umgang mit dieser Herausforderung aufzeigen. Entwicklungsprozesse, Lieferprozesse, Produktionsprozesse – die Koordination und der reibungslose Ablauf in allen Geschäftsgebieten wird durch dabei Standards definiert, die bei Siemens in interdisziplinären Teams erarbeitet und gesteuert werden. Bei einem Exportanteil von 92% verwundert es kaum, dass die Geschäftssprache Englisch ist.

Interessante Vorträge während des Workshops

 

Die Teilnehmer des Workshops Smart Prodction beim Gruppenbild vor der Betriebsführung

Prof. Dr. Steinhilper von der Fraunhofer Projektgruppe Prozessinnovation in Bayreuth konzentrierte sich in seinem Vortrag auf die konkrete Darstellung von Prozessinnovationen in Unternehmen und fokussierte sich dabei auf eher handfeste Prozesse in der Produktion und Logistik sowie in der Fabrikplanung. Beispielhaft an einigen Unternehmen konnte er aufzeigen, wie Fläche, Zeit, personelle Ressourcen und letztendlich Kosten eingespart werden und die Produktionsprozesse optimiert werden. Die seit 2006 in Bayreuth ansässige Projektgruppe konnte bisher 21 Aufträge umsetzen. Die Projektdauer liegt dabei bei 2 Wochen bis 6 Monaten. Auch Prof Dr. Klaus Feldmann vom FAPS in Erlangen und Sprecher des Clusters Mechatronik & Automation hat Jahrzehnte Erfahrungen in der Prozessoptimierung. Er pflichtete seinem Hochschulkollegen bei. „Das Potential ist groß und die Nachfrage nach Lösungen ebenso.“ Mit einem Appell an die Teilnehmer beendete er die Veranstaltung „Im Mai kommenden Jahres sollte es eine Fortführung der Veranstaltung Smart Production geben um weitere Ansätze dieses Themas zu behandeln. Alle Teilnehmer sind aufgerufen, sich auch aktiv an dem Aufbau einer Arbeitsgruppe zu beteiligen“

Nur einige der zumeist aus der Mittelständischen Industrie stammenden Teilnehmer haben in ihren Unternehmungen Prozessabläufe ähnlich standardisiert wie Siemens. Oftmals sei Zeit und fehlende personelle Ressourcen der hemmende Faktor, entsprechende Prozessklarheit zu definieren. Dass die Notwendigkeit vorhanden und der Wille zur Optimierung da ist, bestätigten die Teilnehmer in der Diskussion.


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