Cluster Mechatronik & Automation

News

12.11.2021

Digitalisierung für den Green Deal

DLR errichtet neues Forschungsgebäude in Augsburg

Die feierliche Zeremonie zum Neubau erfolgte durch die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla (Bildmitte) gemeinsam (mit v.l.) Bundestagsabgeordneten Dr. Volker Ullrich, Ministerialdirigent Dr. Manfred Wolter vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber sowie Prof. Dr.-Ing. Stefan Reh, Kommissarischer Direktor des DLR-Instituts für Test und Simulation für Gasturbinen. Bildquelle: DLR

Neue Triebwerkstechnologien und Digitalisierung spielen eine entscheidende Rolle für die Luftfahrt von morgen. Das betrifft vor allem den European Green Deal. Ziel ist es, die Netto-Emissionen von Treibhausgasen auf Null zu reduzieren. Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt das Institut für Test und Simulation für Gasturbinen daher eine Kompetenz-Plattform für virtuelle Triebwerke sowie experimentelle Prüfeinrichtungen. Die daraus gewonnenen Antriebslösungen werden helfen, Treibstoffverbrauch, Abgase sowie Lärm von Flugzeugen deutlich zu reduzieren.

Mit dem Spatenstich am 20. Oktober 2021 haben die Baumaßnahmen für das DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen begonnen. Auf dem Gelände des Augsburg Innovationspark entstehen einzigartige Forschungsanlagen und Büroräume.

In dem neuen Institutsgebäude sollen künftig Werkstoffe, Bauteile und ganze Triebwerke mithilfe des „Virtuellen Triebwerks“ geprüft und optimiert werden. Mit seinem MTC-Prüfzentrum wird das Institut weltweit zum ersten Mal in der Lage sein, mechanische, thermische und chemische Lasten (Abgas) bei Turbinenkomponenten gleichzeitig zu prüfen.

Bauvorhaben vernetzt und nachhaltig

Innovation und Digitalisierung sind nicht nur Thema der Luftfahrtforscher. Das Baumanagement des DLR nutzt bei diesem Projekt zum ersten Mal das Softwaregestützte Verfahren „Building Information Modeling“ (BIM). Das Planungsteam erstellte vorab ein digitales Modell des Gebäudes. So konnten sie das Bauvorhaben direkt auf die Bedürfnisse des Instituts zuschneiden. Das virtuelle Gebäudemodell vernetzt außerdem die verschiedenen Akteure, um die Zusammenarbeit auch während des Baus zu erleichtern. Unter dem Aspekt einer ökoeffizienten Energieversorgung wird aus sechs Brunnen Erdwärme und -kälte gewonnen, um die Prozesskälte für die Prüfstände und den Großteil der Heizenergie bereitzustellen – ressourcenschonend, nachhaltig und kostengünstig. Die Fertigstellung ist bis Ende 2023 geplant.


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