Cluster Mechatronik & Automation

News

30.11.2007

Elektronenstrahltechnologie - Software bestimmt die Funktionalität

Ende November hat die pro beam KGaA und der bayerische Cluster Mechatronik & Automation zu einem Ausflug in die Elektronenstrahltechnologie eingeladen. Pro beam nutzt Elektronenstrahlverfahren sowohl als Lohnfertiger als auch als Lieferant kompletter Elektronenstrahl-Bearbeitungszentren.

Nicolas Freiherr von Wolff, Vorstandssprecher der pro beam Gruppe, begrüßte die Gäste und führte in das Thema ein. Im anschließenden Betriebsrundgang zeigte Dr. Christian Vogelei die unterschiedlichsten Anwendungen, die mit dem Elektronenstrahl möglich sind: Schweißen, Perforieren, Schneiden, Härten und Beschichten.

 

 

Nicolas Freiherr von Wolff (links), Vorstandssprecher der pro beam Gruppe,
begrüßte die Gäste. Referenten waren Dr. Christian Vogelei (rechts) und Jan Bärtle (Mitte),
beide in der Entwicklung bei pro beam tätig.

 

 

Dabei ging er auch auf den Unterschied zu Laserverfahren ein. Erstaunlich dabei ist, dass, obwohl Elektronen um ein Vielfaches größer sind als Photonen, mit dem Elektronenstrahl ein beachtlicher Tiefschweißeffekt zu erzielen ist. Im Rundgang wurden Schweißnähte mit einer Tiefe bis zu 250 mm gezeigt. Durch die Auswertung von zurückgeworfenen Elektronen folgt die Maschine sozusagen selbsttätig dem Schweißspalt, der sich im Zehntel- bis Hundertstel-Millimeterbereich bewegt. Weitere Vorzüge des Verfahrens sind der sehr geringe Wärmeeintrag um die Schweißstelle herum und die hohe Reinheit des Werkstoffes, da unter Vakuum gearbeitet wird und keine Schutzgase erforderlich sind. Anwendung finden Elektronenstrahlverfahren bei unterschiedlichsten Werkstoffen wie Metallen, Gläsern und Keramiken. 

  

 

 Dr. Christian Vogelei (Mitte) zeigt industrielle

Anwendungen des Elektronenstrahlverfahrens

 

Jan Bärtle, Physiker und in der Entwicklung bei pro beam tätig, vertiefte die praktischen Einblicke aus dem Betriebsrundgang im Anschluss in seinem Vortrag in der Theorie. Dabei ging er auch auf die Steuerung und Regelung der Anlagen ein. Laut Bärtle ist Mechatronik so wichtig, weil „die Funktionalität der Elektronenschweißanlagen heute durch die Software bestimmt wird und nicht mehr durch die Hardware“.

 

Info: http://www.pro-beam.de oder Georg Muschik, Clustermanager Südbayern, Tel. 0821/ 56 97 97-12

 


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