Cluster Mechatronik & Automation

News

15.03.2013

Förderprogramm des BMBF im Rahmen der "IKT 2020 - Forschung für Innovationen" - "Virtuelle Techniken für die Fabrik der Zukunft - Ein Beitrag zum Zukunftsprojekt Industrie 4.0"

Die Wirtschaft steht an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution. Reale und virtuelle Welten wachsen zu einem Internet der Dinge und Dienste immer weiter zusammen. Kennzeichen der zukünftigen Form der Industrieproduktion sind die starke Individualisierung der Produkte unter den Bedingungen einer hoch flexibilisierten (Großserien-) Produktion und die weitgehende Integration von Beschäftigten, Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse.

 

Die deutsche Industrie hat jetzt die Chance, die vierte industrielle Revolution aktiv mitzugestalten. Im Mittelpunkt der "Smart Factory" stehen intelligente Produktionssysteme und Produktionsverfahren sowie die Realisierung verteilter und vernetzter Produktionsstätten. Ein zentrales Element der Fabrik der Zukunft ist der Einsatz vernetzter hochentwickelter Eingebetteter Systeme, sogenannte Cyber-Physical Systems (CPS). Im besonderen Fokus steht die vertikale Integration, d. h. der Aufbau und die Realisierung flexibler und rekonfigurierbarer Produktionssysteme innerhalb eines Unternehmens. Experten sind sich einig, dass die (Vor-) Simulation von Prozessketten in der "Digitalen Fabrik" Voraussetzung für eine Flexibilisierung der Stückzahlen ist. Notwendig ist die durchgängige Modellierung und Simulation der Prozesse von Konstruktion und Planung bis zu Betrieb, Fertigung und Wartung. Darunter fällt die virtuelle Produktentwicklung ebenso wie die digitale Planung von Fertigungsanlagen.

 

Das BMBF wird Verbundprojekte von Wirtschaft und Wissenschaft fördern, die mit der gezielten Weiterentwicklung und Anwendung Virtueller Techniken substanzielle Beiträge zur Umsetzung des Zukunftsprojekts Industrie 4.0 liefern. Antragsberechtigt sind Verbünde von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, oder Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen im Verbund mit Unternehmen. Die Antragstellung durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wird ausdrücklich begrüßt. Dabei sind Verbundprojekte gleichberechtigter Partner ebenso möglich wie die Antragstellung durch einzelne Unternehmen, deren Projektpartner im Unterauftrag tätig sind. Fachhochschulen sind besonders aufgefordert, sich in den Verbundprojekten zu beteiligen.

 

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF folgenden Projektträger beauftragt:

 

Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

Softwaresysteme und Wissenstechnologien

Roland Mader

Telefon: 0 30-6 70 55-7 01

E-Mail: roland.mader@dlr.de

Internet: www.pt-dlr.de

 

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger bis spätestens 7. Juni 2013 Projektskizzen vorzulegen. In der zweiten Verfahrensstufe werden die Interessenten bei positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird.


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