Cluster Mechatronik & Automation

News

14.12.2018

Zu Gast bei Technologieführer Rohde & Schwarz in Teisnach

Additive Fertigung als Hauptthema des Netzwerktreffens von Arberland Regio und dem Cluster Mechatronik und Automation

Unternehmen, Forschungsinstitute und Hochschulen stärker miteinander vernetzen – das ist das Ziel der Veranstaltungsreihe „Zu Gast bei Technologieführern“ von Arberland Regio. Die dritte Ausgabe des Netzwerktreffens in diesem Jahr führte Ende November zu Rohde & Schwarz in Teisnach. Rund 80 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik waren der Einladung von Arberland Regio und dem Kooperationspartner Cluster Mechatronik und Automation gefolgt. Thematischer Schwerpunkt der Veranstaltung war die auch als 3D-Druck bekannte additive Fertigung.


Nach einer rund einstündigen Werksführung eröffnete Regens Landrätin Rita Röhrl die Veranstaltung offiziell. „Mit derzeit rund 1.850 Fachkräften und einer Produktionsfläche von mehr als 65.000 Quadratmetern ist das Rohde & Schwarz Werk Teisnach nicht nur der größte Arbeitgeber der Region, sondern auch einer der wichtigsten Standortbotschafter und Innovationsträger“, so Röhrl. Als ehemalige Teisnacher Bürgermeisterin habe sie den Aufstieg und die Entwicklung des Unternehmens begleiten dürfen.


Michael Loibl, der stellvertretende Werksleiter von Rohde & Schwarz, informierte anschließend über die Bedeutung des Werks Teisnach als Systemlieferant für elektromechanische Baugruppen und Anlagen sowie über die Tätigkeitsbereiche des Unternehmens.


Mit der additiven Fertigung als Schlüsseltechnologie der Industrie 4.0 beschäftigte sich als erster Referent Dr. Erich Fuchs von Institut FORWISS der Universität Passau. Fuchs gab einen Überblick über den neuesten Stand der Forschung in diesem Bereich. Die Entwicklung der 3D-Drucker verläuft derzeit geradezu stürmisch. Waren sie anfangs vor allem für das sogenannte Rapid Prototyping im Einsatz, diesen sie heute immer öfter zur günstigen Serienproduktion von komplizierten Bauteilen. Heute gebe es bereits 3D-Drucker , mit denen man sogar große Schiffsschrauben herstellen könne, so Fuchs. Wie sich mit 3D-Druck im Sondermaschinenbau Material, Gewicht und Kosten sparen lassen, erklärte Ingenieur Heiko Muhr aus Cham. Über Stärken und Schwächen der additiven Fertigung in der industriellen Herstellung sprach David Schäfer, Senior Projektmanager der FIT Production GmbH aus dem oberpfälzischen Lupburg. Ohne entsprechendes Know-how könne man das Potenzial dieser Fertigungstechnologie nicht voll ausschöpfen, so Schäfer.


Die Teilnehmer des Netzwerktreffens zeigten sich am Ende angetan und stellten die Idee eines Netzwerks für additive Fertigung in den Raum. Arberland-Regiochef Herbert Unnasch griff die Idee in seinem Schlusswort auf und versprach Unterstützung.


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