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03.08.2009

Energieforschung - mit dem KIT enstand die größte deutsche Forschungseinrichtung

Am 30. Juli 2009 haben Bundesforschungsministerin Prof. Annette Schavan und der baden-württembergische Wissenschaftsminister Prof. Peter Frankenberg die Verwaltungsvereinbarung zum Zusammenschluss des Forschungszentrums Karlsruhe und der Universität Karlsruhe zum "Karlsruher Institute für Technologie" (KIT) unterzeichnet. Erstmalig wird ein vorrangig vom Bund finanziertes Großforschungszentrum mit einer Universität unter einem Dach vereint. Hierdurch soll die strukturelle Basis geschaffen werden, in der weltweiten Liga der Wissenschaft einen Spitzenplatz einzunehmen.

KIT wird die größte deutsche Forschungseinrichtung mit einem Jahresetat von rd. 700 Mio. Euro und ca. 8.000 Beschäftigten, die Studierenden ausbildet, gemeinsam ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte plant und Hochschullehrer gemeinsam berufen wird. KIT soll das führende europäische Zentrum der Energieforschung werden. KIT ist ein Beispiel, wie das besondere Anliegen des BMBF, die "Silos" in der deutschen Wissenschaftslandschaft aufzubrechen, umgesetzt werden kann. Mit der neuartigen Konstruktion beschreiten Bund und Land konsequent den Kurs der größeren Eigenverantwortung, der auch nach der Errichtung beim KIT weiter voran getrieben werden soll. Damit ist KIT Vorreiter für die Wissenschaftsfreiheit.

 

Das Konzept der Universität Karlsruhe für ein "Karlsruher Institut für Technologie" war in der ersten Auswahlrunde zur Exzellenzinitiative im Oktober 2006 als Zukunftskonzept prämiert worden.

 

Ziele des KIT


Mit dem KIT wird eine bisher in Deutschland völlig neue Form der Zusammenarbeit universitärer und außeruniversitärer Forschung geschaffen. KIT wird als Körperschaft öffentlichen Rechts des Landes Baden-Württemberg zum 1. Oktober 2009 errichtet und wird in einer Rechtsperson zwei Missionen erfüllen. Es wird zugleich Landesuniversität und außeruniversitäre Großforschungseinrichtung in der Helmholtz-Gemeinschaft sein. Durch die Binnenorganisation des KIT wird sichergestellt, dass einerseits die Bundeskompetenz und Finanzverantwortung für den nichtuniversitären Großforschungsteil und andererseits die Landeskompetenz und Selbstverwaltung für den universitären Teil verfassungsgemäß unbeschadet bleiben. Die Finanzierung des Großforschungsteils erfolgt wie bislang zu 90% durch eine Zuwendung des Bundes. In der gemeinsamen Struktur sollen auf internationalem Niveau bestmöglich Exzellenz gefördert und wissenschaftshemmende Grenzen überwunden werden.

 

Im Bereich Forschung werden eine gemeinsame Strategie bei Berufungen und Beschaffungen, ein erweitertes, sich ergänzendes Kompetenzportfolio, die Beförderungen gemeinsamer Forschung sowie die gemeinsame Nutzung der Forschungsinfrastruktur zum System gehören. Für die Lehre bedeutet die Zusammenführung eine verbesserte Einbindung von Graduierten in die Großforschung, eine Verbreiterung des fachlichen Angebots und eine Verstärkung der Interdisziplinarität. Ausbildungsqualität und Karrierechancen können so gesteigert werden.

 

Mit seiner thematischen Ausrichtung, seiner Multidisziplinarität und seiner Größe wird KIT vor allem für den wissenschaftlichen Nachwuchs einen international attraktiven Standort einnehmen.

 

Eine große Chance von KIT liegt darüber hinaus in der Ausweitung des Technologietransfers. Die Synergien ermöglichen umfassendere Konzepte für den Wissensaustausch von der Erfindung bis hin zur unternehmerischen Anwendung.


Wissenschaftliche Schwerpunkte und Strukturen des KIT


Universität und Forschungszentrum Karlsruhe sind durch eine große fachliche Nähe gekennzeichnet. Das FZK befasst sich mit den Themen Struktur der Materie, Erde und Umwelt (Atmosphäre und Klima, Nachhaltigkeit und Technik), Gesundheit (Biomedizinische Forschung, Regenerative Medizin), Energie (Kernfusion, Nukleare Sicherheitsforschung, Rationelle Energieumwandlung) sowie Schlüsseltechnologien (Nano- und Mikrosysteme, Wissenschaftliches Rechnen). Dies korrespondiert mit dem Fächerspektrum der Universität Karlsruhe. 11 Fakultäten befassen sich mit Themen von der Nanotechnologie bis zu den Materialwissenschaften, von den Lebenswissenschaften bis zur Umweltforschung, von der Energietechnik bis zur Mobilitätsforschung.

 


Info:
KIT-Zentren http://www.forschung.kit.edu/100.php
KIT-Schwerpunkte http://www.forschung.kit.edu/307.php

 

Quelle: http://www.bmbf.de 


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